Erneuerbare Energien.

Maschinenringe

Die Landwirtschaft arbeitet seit jeher eng verbunden mit der Natur und Umwelt zusammen. 

Aus diesem Grund setzt sich die Maschinenring Ostallgäu GmbH als regional arbeitendes Unternehmen auch in diesem Bereich ein.

  • So bauen wir in Zusammenarbeit mit unserem Partnerunternehmen Energiewald an, um Holzhackschnitzel kostengünstig und effizient herzustellen. Mit diesen Holzhackschnitzeln wird Erdöl und Gas – und somit CO2 eingespart.

  • Aktuell wieder hoch brisant: Atomstrom! Der Maschinenring gibt Ihnen die Möglichkeit teilzuhaben an der Abschaltung von Atomkraftwerken. Wir bieten Strom aus 100% erneuerbaren Energien an.

  • Photovoltaikreinigung: Wer schon selber zum Stromproduzenten geworden ist, sollte das Potential seiner Anlage auch im vollen Umfang ausnutzen. Die Maschinenring Ostallgäu GmbH reinigt Ihre Solaranlage kostengünstig und ohne Chemikalien.



             Pressemitteilung zur Infoveranstaltung im Herbst 2011  


Energiewald im Oberland und im Ostallgäu

Land- und Forstwirte der Maschinenringe Oberland und Ostallgäu auf Entdeckungstour

In zehn Jahren werden wir in Deutschland eine Holzlücke von 40 Millionen cbm Holz haben. So die zentrale Aussage einer Studie des deutschen Biomasseforschungszentrums mit der Empfehlung 1 Million Hektar Kurzumtriebsplantagen, bzw. Energiewälder anzubauen. Der Wald wird dadurch in seiner primären Funktion, wie Erholung, Naturschutz, Schutzwald und Klimaschutz wesentlich entlastet. Der Anbau von Energiewäldern ist eine optimale Form der Bioenergieerzeugung, sowohl volkswirtschaftlich, ökologisch, als auch ökonomisch. Doch ist der Anbau von diesen Energieplantagen auch in den Regionen im Oberland und Ostallgäu überhaupt möglich und realisierbar?

Energiewald

Mit dieser Frage beschäftigte sich der Maschinenring Oberland und Ostallgäu und rief Land- und Forstwirte zu einer Lehrfahrt in den Landkreis Landsberg auf. Knapp 40 Landwirte folgten der Einladung und erkundeten mehrere Plantagen in der Nähe von Buchloe und Kaufering. Im Verlauf des Praxistages wurde deutlich, dass es sich bei Kurzumtriebsplantagen um den landwirtschaftlichen Anbau von Bäumen auf Acker- oder Grünlandflächen zur Erzeugung von Holzhackschnitzeln für die energetische Verwendung handelt. Die Wuchsleistung schnellwachsender Baumarten wie Weiden und Pappeln ist deutlich höher als bei normalen Waldbäumen. Sie können schon nach 3 - 5 Jahren geerntet werden und erreichen in dieser Zeit Höhen von über 10 m. Nach der Ernte schlagen die Bäume wieder aus und man kann mehrmals ernten, ohne wieder neu pflanzen zu müssen.

In verschiedenen Stationen konnten die interessierten Landwirte ein- bis fünfjährige Bestände besichtigen und alles über den Anbau, die Pflege bis hin zur Ernte erfahren. Ein Experte des Landwirtschaftlichen Technologiezentrums Baden- Württemberg durchleuchtete die Wirtschaftlichkeit und gab ökonomisch positive Zahlen für den Anbau mit auf den Weg. Neben der Rentabilität, machte der Förster Ludwig Pertl in Kaufering die positiven Synergieeffekte für das Klima, den Boden und den Wasserschutz deutlich. Dies untermauerte er sehr eindrucksvoll durch Zahlen aus laufenden Forschungsprojekten in unterschiedlichen Beständen und Standorten.

Energiewald von innen

Abgerundet wurde der Praxistag durch einen Besuch im Heizkraftwerk Kaufering. 60.000 cbm Hackschnitzel werden jährlich in Wärme und Strom umgewandelt. Ein Nahwärmenetz versorgt Firmen, Baugebiete und ganze Straßenzüge mit ökologischer Wärme. Deutlich wurde den Landwirten, dass eine erfolgreiche Vermarktung der produzierten Hackschnitzel auf dem zukünftigen Holzmarkt gesichert ist.

Die Verantwortlichen der Maschinenringe Marcus Brandt und Georg Saur erhielten schon bald positive Resonanz auf den Praxistag. So kündigten bereits auf der Rückfahrt einige Landwirte eine Umsetzung und den Anbau an: "Das ganze hört sich gut an und wenn ich die Genehmigung erhalte, baue ich nächstes Jahr ein Hektar an", so das abschließende Zitat eines Teilnehmers. Ein Beratungsgespräch bezüglich der richtigen Sorten und des optimalen Verfahrens ist vorab unerlässlich und kann bei den Maschinenringen im Ostallgäu und Oberland angefragt werden.